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Ich habe bereits eine ADHS-Diagnose – warum es wichtig ist, den ADHS-Subtyp zu bestimmen

Du hast also eine ADHS-Diagnose erhalten. Das allein kann ein wichtiger Schritt sein, um zu verstehen, warum du Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren oder impulsiv zu handeln. Aber die große Frage bleibt: Warum sollte man jetzt ein QEEG-Assessment zur Bestimmung der ADHS-Subtypen in Betracht ziehen? Reicht die Diagnose nicht aus? Die Antwort ist ein klares Nein. In diesem Artikel wirst du herausfinden, warum.

Warum eine ADHS-Diagnose allein oft nicht ausreicht

Die Diagnose ADHS deckt viele Aspekte deines Verhaltens ab, aber sie bietet oft nicht genügend Details, um eine wirklich maßgeschneiderte Behandlung zu ermöglichen. Jeder Mensch ist anders, und ADHS zeigt sich in verschiedenen Formen. Ein QEEG-Assessment (quantitatives Elektroenzephalogramm) kann dir helfen zu verstehen, wie dein Gehirn speziell funktioniert – und das ist der Schlüssel, um herauszufinden, welche Art von Unterstützung du wirklich brauchst.

ADHS-Patienten sind eine sehr heterogene Gruppe

Viele denken, dass ADHS bei jedem gleich aussieht. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. ADHS-Patienten sind in Wirklichkeit eine sehr heterogene Gruppe, insbesondere wenn es um ihre Gehirnaktivität geht. Hier kommt das EEG-Muster ins Spiel. Es gibt keine „Einheitsgröße“, wenn es um ADHS geht, und genau hier leistet der QEEG-Test wertvolle Arbeit.

EEG-Muster: Was macht ADHS-Patienten so verschieden?

Das QEEG-Assessment von ADHS-Patienten zeigt, dass es nicht nur eine Art von ADHS gibt. Manche Menschen haben verstärkte langsame Theta-Wellen, während andere in den Beta-Wellen Unregelmäßigkeiten zeigen. Diese Unterschiede sind entscheidend, um zu verstehen, wie das Gehirn arbeitet und welche Interventionen am besten funktionieren.

Die 4 ADHS-Subtypen, die auf der Grundlage der QEEG-Assessment bestimmt wurden

Es gibt vier ADHS-Subtypen, die anhand des QEEG Assessment unterschieden werden können. Jeder dieser Subtypen zeigt ein anderes Bild der Gehirnaktivität, und das ist entscheidend, um die richtige Behandlung zu finden.

MerkmaleBehandlung
Thetasubtyp
(ca. 60 % der ADHS-Patienten):
Erhöhte Thetawellen (3–7,5 Hz) im Gehirn, was mit einem Mangel an Dopamin verbunden ist. Dopamin ist wichtig für Motivation und Lernen.Medikamente wie Methylphenidat können helfen, den Dopaminspiegel zu erhöhen und die Symptome zu lindern.
AlphasubtypErhöhte Alpha-Wellen im Gehirn, besonders in stressigen oder anspruchsvollen Situationen. Dies deutet auf eine Unteraktivität des Gehirnstoffwechsels hin, bei der Neurotransmitter wie Noradrenalin, Dopamin und Serotonin beteiligt sind.Die Therapie hängt von der genauen betroffenen Region im Gehirn ab und wird individuell angepasst.
BetasubtypSchnelle Beta-Wellen, selbst bei geschlossenen Augen. Personen mit diesem Subtyp sind oft empfindlicher gegenüber äußeren Reizen. Eine übermäßige Beta-Aktivität kann mit Symptomen wie Angst, Zwangsverhalten, Schlafstörungen und Hyperaktivität einhergehen.Die medikamentöse Behandlung wird individuell angepasst, da es häufig eine negative Reaktion auf Methylphenidat gibt.
Frontal midline ThetaErhöhte Theta-Aktivität im vorderen Gehirnbereich, die oft mit emotionalen Problemen wie Wutausbrüchen, Angstzuständen und Gedächtnisproblemen verbunden ist.Medikamente helfen oft nicht; emotionale Unterstützung und eine Verbesserung des sozialen Umfelds sind notwendig.

Jedes ADHS-Subtyp durch QEEG-Assessment bestimmt hat ein einzigartiges klinisches Bild

Auch wenn ADHS-Patienten viele Symptome gemeinsam haben, zeigt jeder EEG-Subtyp ein leicht abweichendes klinisches Bild. Diese Unterschiede können von der Art und Weise, wie du lernst, bis hin zu den spezifischen Herausforderungen, die du im Alltag erlebst, reichen.

Wie das EEG den Behandlungsplan beeinflusst

Je nachdem, welcher ADHS-Subtyp diagnostiziert wird, kann der Behandlungsansatz variieren. Das Ziel ist es, die Gehirnaktivität zu regulieren, aber wie das erreicht wird, hängt stark vom Subtyp ab.

Patienten mit erhöhter Theta-Aktivität könnten von Methoden zur Stärkung der Aufmerksamkeitsfähigkeit profitieren, während jene mit Beta-Subtyp eine ganz andere Form der Unterstützung benötigen.

Die Rolle der pharmakologischen Unterstützung bei ADHS-Subtypen

Medikamente werden oft zur Behandlung von ADHS eingesetzt, aber nicht jeder Patient reagiert gleich darauf. Tatsächlich hängt die Wirksamkeit der Medikamente oft vom EEG-Subtyp ab. Deshalb kann der QEEG-Test helfen, die optimale medikamentöse Therapie zu bestimmen. Stimulanzien helfen vielleicht jemandem mit erhöhter Theta-Aktivität, während sie bei einem anderen Subtyp weniger wirksam oder sogar kontraproduktiv sein könnten.

QEEG-Assessment als Schlüssel zur maßgeschneiderten Unterstützung

Das QEEG-Assessment zur Bestimmung der ADHS-Subtypen gibt uns die Möglichkeit, die Unterstützung, die du erhältst, maßgeschneidert und individuell anzupassen. Das bedeutet, dass du nicht einfach in eine allgemeine ADHS-Schublade gesteckt wirst, sondern genau das bekommst, was du brauchst.

Jede Person mit ADHS ist einzigartig. Mit einem QEEG-Test können wir sicherstellen, dass die Behandlung genauso einzigartig ist wie du. Das macht einen riesigen Unterschied im Alltag.

Das QEEG-Assessment zur Bestimmung der ADHS-Subtypen macht den Unterschied

Zusammengefasst: Eine ADHS-Diagnose ist ein guter Anfang, aber ohne die richtige Analyse deines spezifischen Subtyps durch einen QEEG-Test verpasst du möglicherweise die maßgeschneiderte Unterstützung, die du wirklich brauchst. Der Test liefert die Daten, die nötig sind, um die perfekte Balance zwischen Behandlungsformen und Medikamenten zu finden.

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