FAQ – Neurofeedback und Biofeedback einfach erklärt

Wenn Sie eine Bio- oder Neurofeedback Therapie für Kinder in Betracht ziehen, haben Sie wahrscheinlich Fragen zum Ablauf, zu den Vorteilen und zu möglichen Beschwerden. Auf unserer umfassenden FAQ-Seite finden Sie alles, was Sie wissen müssen, einschließlich der am häufigsten gestellten Fragen wie: „Was ist Neurofeedback?“, «Wie funktioniert Neurofeedback?», «Ist Neurofeedback schmerzhaft?», und vieles mehr. Finden Sie Antworten auf Ihre Fragen zu dieser wirkungsvollen Methode und finden Sie heraus, ob Neurofeedback das Richtige für Sie ist. Wenn Sie auch da keine Antwort finden, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns via Kontaktformular.

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Was ist Neurofeedback-Therapie?

Wer kann von der Neurofeedback-Therapie profitieren?

Wie beginne ich eine Neurofeedback-Therapie?

Wie funktioniert Neurofeedback?

Während der Trainingssitzungen platzieren wir Elektroden auf der Kopfhaut, die die Gehirnaktivitäten messen, auf einem Computerbildschirm anzeigen und ein Feedback ermöglichen. Dieses Feedback kann visuell, auditiv, taktil oder in einer Kombination dieser Methoden erfolgen. Wir wählen die Feedbackmethode so aus, dass PatientInnen das bestmögliche Ergebnis erzielen. Ein personalisiertes Protokoll unterstützt dabei, um die maximale Wirksamkeit sicherzustellen.

Wie funktioniert Neurofeedback – eine grafische Darstellung

Neurofeedback einfach erklärt

Wie oft finden die Neurofeedbacktrainings statt und wie lange dauern sie?

Wie viele Trainingseinheiten sind benötigt?

Gibt es ein Mindestalter für das Neurofeedback für Kinder?

Wer kann von der Biofeedbackmethode profitieren?

Wie funktioniert HRV-Biofeedback-Training?

Wie beginne ich mit dem HRV-Biofeedback-Training?

Wie läuft die Biofeedback-Theraie ab?

Wie viele Einheiten umfasst die empfohlene HRV-Biofeedback-Trainingsreihe?

In welchen Fällen wird ein QEEG-Assessment empfohlen?

Wie verläuft das QEEG-Assessment genau?

Wie lange dauert das QEEG-Assessment?

Was ich zur Vorbereitung auf eine QEEG-Aufnahme wissen muss?

Was ist HEG?

HEG (Hämoenzephalographie) ist eine wirkungsvolle Methode zur Behandlung unterschiedlichster Symptome, ohne dabei Hirnwellen zu messen. Der Erfolg der Therapie basiert auf einer gesteigerten Durchblutung des Frontalhirns.

Dieses Verfahren des Bio-Neurofeedbacks kommt ohne Elektroden aus, was die Anwendung erheblich vereinfacht. Zudem sind Artefakte, wie sie beim EEG-Biofeedback auftreten können, nahezu ausgeschlossen.

Die Rückmeldung erfolgt durch die Auswertung von Daten, die mittels Infrarotsensoren im Bereich der Stirn erfasst werden. Besonders wichtig ist dabei die Aktivierung des frontalen Rindenfeldes, das als eines der aktivsten Hirnareale eine zentrale Rolle bei Aufmerksamkeitsprozessen spielt.

Welche Funktionen können mit HEG verbessert werden?

Die präfrontalen Areale des Gehirns, die bei HEG im Fokus stehen, spielen eine zentrale Rolle bei kognitiven Funktionen wie Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung, Selbstregulation und Impulskontrolle. Eine verbesserte Durchblutung in diesen Bereichen kann daher zu einer optimierten Funktion und einer Reduktion von Symptomen führen, die mit dysfunktionalen Hirnmustern zusammenhängen, wie bei Migräne, Stress oder Aufmerksamkeitsstörungen.

  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Problemlösung
  • Planen, Denken, Organisieren
  • Lernen aus Fehlern
  • Arbeitsgedächtnis
  • Kontrolle der Emotionen

HEG zeigt positive Behandlungsergebnisse bei Migräne, Stress und Gedächtnisproblemen. Darüber hinaus hat sich diese Methode auch bei der Therapie von Autismus und Asperger als wirkungsvoll erwiesen. Während der Sitzungen trainiert der Klient, die Durchblutung der präfrontalen Bereiche zu verbessern, was in der Regel zu einer spürbaren Linderung der Symptome führt.

Physiologische Grundlagen von HEG

Die Hämoenzephalographie (HEG) basiert auf der Messung und Regulation der Durchblutung im Gehirn, insbesondere in den präfrontalen Arealen. Die physiologische Grundlage liegt in der Kopplung von Gehirnaktivität und Blutversorgung: Wenn ein bestimmtes Hirnareal aktiv ist, benötigt es mehr Sauerstoff und Energie. Dieser Bedarf wird durch eine verstärkte Durchblutung gedeckt, die Sauerstoff und Nährstoffe über das Blut zuführt.

HEG verwendet Infrarot-Technologie (z. B. nahes Infrarot oder passives Infrarot), um die Durchblutung und den Sauerstoffgehalt des Blutes im Stirnbereich zu messen. Diese Veränderungen werden in Echtzeit erfasst und dem Klienten als visuelles oder akustisches Feedback präsentiert. Durch gezieltes Training lernt der Klient, die Durchblutung in den präfrontalen Hirnarealen aktiv zu regulieren.

Biofeedback-Gerät zur HEG-Therapie

In NeuroSymphony nutzen wir pIRx3:

Der Infrarot-Dreifach-Sensor (pIRx3) ist mit einem Kopfband ausgestattet und ermöglicht die Messung von Wärmestrahlung im Passiv-Infrarot-Bereich (pIR).

Das funktionelle Design des Geräts sorgt für eine einfache und bequeme Befestigung an der Stirn. Die Infrarotsensoren sind gezielt an den EEG-Elektrodenplätzen Fpz, Fp1 und Fp2 positioniert, um präzise Messungen zu gewährleisten.

Das Gerät ist als Medizinprodukt sowohl in der Europäischen Union als auch in den USA zugelassen.

Was ist die tDCS-Therapie?

Die tDCS (transkranielle Gleichstromstimulation) ist eine moderne, sanfte Behandlungsmethode, bei der schwacher, gleichmäßiger Strom über Elektroden auf der Kopfhaut bestimmte Bereiche des Gehirns gezielt stimuliert. Dadurch kann die Aktivität von Nervenzellen positiv beeinflusst und das natürliche Gleichgewicht im Gehirn unterstützt werden.
Die Anwendung ist schmerzfrei, nicht-invasiv und wird häufig begleitend zu anderen Therapien eingesetzt – zum Beispiel bei Depressionen, chronischen Schmerzen, Erschöpfung oder Konzentrationsstörungen.

Wie funktioniert tDCS im Gehirn?

So funktioniert tDCS im Detail:

Der schwache Strom moduliert die Erregbarkeit von Nervenzellen, indem er sie unter der positiven Elektrode (Anode) stimuliert und unter der negativen Elektrode (Kathode) hemmt, was je nach Platzierung gezielt Aktivitätsbereiche anregen oder dämpfen kann. 

Durch diese gezielte Erregbarkeitsmodulation wird die neuronale Aktivität in spezifischen Hirnregionen beeinflusst, was zu kognitiven Verbesserungen oder einer Linderung von Symptomen bei neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen führen kann.

Bei welchen Beschwerden kann tDCS helfen?

tDCS wird begleitend bei Depressionen, chronischen Schmerzen, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen oder Schlafstörungen eingesetzt. Auch zur Unterstützung von Rehabilitationsmaßnahmen kann die Methode sinnvoll sein.

Wie läuft eine tDCS-Behandlung ab?

Zwei Elektroden (Anode und Kathode) werden mit Hilfe von Schwämmen oder einer Kappe auf der Kopfhaut positioniert, meist mit Hilfe einer Kappe. Während der 20–30-minütigen Sitzung können Sie entspannt sitzen oder liegen. Viele Patient:innen empfinden ein leichtes Kribbeln, Schmerzen treten nicht auf.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Die Anzahl variiert je nach Beschwerden. In der Regel empfehlen wir eine Serie von mehreren Sitzungen, oft über zwei bis vier Wochen, um eine spürbare Wirkung zu erzielen.

Für wen ist tDCS nicht geeignet?

Patient:innen mit Herzschrittmachern, Epilepsie oder akuten neurologischen Erkrankungen sollten die Behandlung nur nach ärztlicher Rücksprache durchführen.

Wann spüre ich erste Verbesserungen?

Manche Patient:innen bemerken Effekte bereits nach wenigen Sitzungen, bei anderen zeigt sich eine Wirkung erst nach Abschluss der Serie. Die Behandlung wird individuell angepasst.